Axel Prahl enthüllt persönliche Seiten und *Tatort*-Geheimnisse in München
Mirjana SchachtEr verrät die Bohnen aus der 'Tatort'-Nähkästchen - Axel Prahl enthüllt persönliche Seiten und *Tatort*-Geheimnisse in München
Axel Prahl, der 65-jährige Schauspieler, der vor allem durch seine Rolle als Kommissar Frank Thiel in Tatort bekannt wurde, hat auf der Münchner Bücherschau sein neuestes Projekt vorgestellt. Sein neues Buch „Was man liebt, braucht Zeit“ vereint persönliche Essays mit Gesprächen enger Wegbegleiter. Bei der Veranstaltung gewährte er den Fans auch Einblicke in seine Gedanken zu Schauspielerei, Ruhm und sogar künstlicher Intelligenz.
Prahl betrat die Bühne, um über seine Karriere, sein Privatleben und die Herausforderungen zu sprechen, beide unter einen Hut zu bringen. Seit 2002 verkörpert er Thiel in Tatort und hat damit maßgeblich zum anhaltenden Erfolg der Kult-Krimireihe beigetragen. Trotz seines Ruhms bleibt er bodenständig und schafft es, nervöse Gastschauspieler am Set zu entspannen.
Der Schauspieler gab zudem einen humorvollen Vorgeschmack auf die nächste Tatort-Folge „Die Erfindung des Rades“. Sein Witz reichte bis zu politischen Spitzen – etwa eine spöttische Anspielung auf CDU-Chef Friedrich Merz wegen dessen Haltung zur Cannabis-Legalisierung. Eine Hommage an seinen Serienvater Herbert Thiel, der sich offen für Cannabis einsetzt. Über das Fernsehen hinaus reflektierte Prahl, wie KI die Schauspielerei verändern könnte. Er ist überzeugt, dass Live-Auftritte in einer Ära digitaler Reproduzierbarkeit noch wertvoller werden. Sein Buch hingegen bietet Lesern einen tieferen Einblick in seinen Werdegang – eine Mischung aus persönlichen Geschichten und Gesprächen mit denen, die ihn am besten kennen.
Prahls Auftritt auf der Münchner Bücherschau unterstrich seinen anhaltenden Einfluss in der deutschen Unterhaltungsbranche. Das neue Buch zeichnet ein intimes Porträt seines Lebens, während seine fortlaufende Arbeit bei Tatort ihn im Rampenlicht hält. Fans dürfen sich in den kommenden Monaten auf mehr von seinem markanten Witz und seiner klugen Beobachtungsgabe freuen.
