Augenzeuge berichtet über Leben an der innerdeutschen Grenze in Wesel
Gerlinde HeinrichAugenzeuge berichtet über Leben an der innerdeutschen Grenze in Wesel
Öffentlicher Vortrag zur innerdeutschen Grenze am 7. Oktober 2023 in Wesel
Am 7. Oktober 2023 findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die innerdeutsche Grenze statt. Die Veranstaltung der Volkshochschule Wesel-Hamminkeln-Schermbeck bietet einen Augenzeugenbericht über das Leben entlang der Sperrzonen der DDR und den Grenzübergang Marienborn.
Der unter dem Titel „Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn“ stattfindende Vortrag dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr im Hörsaal der VHS. Referent Ronald Schreyer, der die Grenze 1988 zweimal überquerte, wird von seinen persönlichen Erlebnissen berichten. Sein Vortrag beleuchtet den Bau der innerdeutschen Grenze, den Alltag der Grenztruppen sowie die Lebensrealität der Bewohner in den Sperrgebieten.
Die Teilnehmer erhalten zudem Einblicke in die Strukturen des Grenzübergangs Marienborn, eines der bedeutendsten Kontrollpunkte zwischen Ost- und Westdeutschland. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist für alle Interessierten frei.
Weitere Informationen gibt es bei der VHS Wesel unter der Telefonnummer 0281-203 2590 oder auf der Website www.vhs-wesel.de.
Die Veranstaltung bietet eine seltene Gelegenheit, persönliche Schicksale aus einer prägenden Epoche der deutschen Geschichte zu hören. Schreyers Berichte, kombiniert mit einer historischen Analyse der Grenzentwicklung, vermitteln tiefe Einblicke in ein zentrales Kapitel des Kalten Krieges.






