Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Heinz-Josef ZirmeArnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule für die Region
Arnsberg und Meschede gründen gemeinsam eine kommunale Jugendkunstschule
Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen an der Einrichtung einer übergemeindlichen Jugendkunstschule. Das Vorhaben zielt darauf ab, die kulturellen Bildungsmöglichkeiten in der Region auszubauen. Davon profitieren sollen lokale Künstlerinnen und Künstler sowie junge Menschen aus Arnsberg, Meschede, Sundern und dem Umland.
Das Projekt wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt und ist für drei Jahre finanziell abgesichert. Zudem fördert der Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e. V. die Initiative. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Kosten selbst.
Die Jugendkunstschule wird dezentrale Kulturangebote für junge Menschen bereitstellen. Sie vernetzt lokale Künstlerinnen und Künstler – unter anderem durch Beate Herrmann, Leiterin der Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e. V., die Künstler und Einrichtungen in Arnsberg, Meschede und Sundern besuchen wird. Die in Schmallenberg ansässige Organisation begleitet die Gründungsphase.
Ein Kunstmobil namens KUMO soll dabei helfen, ein 30-stündiges Programm zur kulturellen Teilhabe für Kinder und Jugendliche in den beiden Städten zu entwickeln. Kirsten Minkel aus Arnsberg und Anne Wiegel aus Meschede übernehmen die lokale Koordination. Ihr Ziel ist es, ein gemeinsames kulturelles Bildungsprogramm einzuführen.
Die neue Jugendkunstschule schafft strukturierte Möglichkeiten für kulturelles Engagement in der gesamten Region. Lokale Künstlerinnen und Künstler sowie junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Zugang zu erweiterten kreativen Ressourcen. Die Initiative stärkt zudem die Zusammenarbeit zwischen Arnsberg und Meschede im Bereich der kulturellen Bildung.






