Ansgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
Mirjana SchachtAnsgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden
Ansgar Heveling, CDU-Abgeordneter und juristischer Berater, steht kurz davor, die Leitung des Bundesrechnungshofs in Deutschland zu übernehmen. Die regierende schwarz-rote Koalition hat ihn für das Amt vorgeschlagen; der Bundestag soll seine Ernennung voraussichtlich Anfang Mai bestätigen.
Heveling, ein Jurist aus Nordrhein-Westfalen, arbeitet seit 2018 als rechtspolitischer Berater der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion war er unter anderem Berichterstatter im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz und wirkte an Debatten zu familienrechtlichen Reformen mit – etwa im Zusammenhang mit dem für 2026 erwarteten Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Drucksache 21/4323. Zudem engagierte er sich in gesundheitspolitischen Fragen, darunter Initiativen zur Suizidprävention.
Die Unionsfraktion betont die Bedeutung der "richterlichen Unabhängigkeit" für diese Position. Der Koalitionspartner SPD hat Hevelings Nominierung bereits zugesagt. Für seine aktuelle Stelle ist noch kein Nachfolger benannt worden.
Seine Wahl durch den Bundestag ist für Anfang Mai vorgesehen und markiert den nächsten Schritt in seiner Karriere – vom juristischen Berater zum Präsidenten des Bundesrechnungshofs. Nach seiner Bestätigung wird Heveling die Aufsicht über Deutschlands oberste Finanzkontrollbehörde übernehmen. Seine juristische Expertise und parlamentarische Erfahrung werden seine Amtsführung prägen. Die endgültige Entscheidung des Bundestags Anfang Mai wird den Übergang besiegeln.






