Altenaer Polizei stoppt rücksichtslosen Motorradfahrer nach riskanter Flucht vor Kontrollen
Heinz-Josef ZirmeAltenaer Polizei stoppt rücksichtslosen Motorradfahrer nach riskanter Flucht vor Kontrollen
Altenaer Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Diese Woche hat sich die Polizei in Altena an einer europaweiten Aktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beteiligt. Im Rahmen der Initiative „Augen auf die Straße“ liegt der Fokus auf abgelenktem Fahren, insbesondere der Nutzung elektronischer Geräte. Bei Kontrollen im gesamten Stadtgebiet wurden zahlreiche Verstöße geahndet und Bußgelder verhängt.
Ein Vorfall betraf einen 20-jährigen Motorradfahrer, der vor der Polizei flüchtete und anschließend verunglückte. Ihm drohen nun mehrere Anklagepunkte, darunter Fahren ohne Führerschein und die Verwendung gefälschter Kennzeichen.
Die Aktion begann mit Verkehrskontrollen auf der Bahnhofstraße, wo eine vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gilt. Elf Autofahrer wurden dort mit überhöhter Geschwindigkeit erwischt. Acht erhielten Verwarnungsgelder, bei drei wurde ein ordnungswidriges Verhalten offiziell zur Anzeige gebracht.
Zudem registrierte die Polizei zwölf Fälle, in denen Autofahrer während der Fahrt ihr Handy nutzten. Jeder Verstoß wurde mit einem Bußgeld von 100 Euro, zusätzlichen Gebühren und einem Punkt in Flensburg geahndet. Fünf Fahrer missachteten rote Ampeln, und bei weiteren fünf stellte sich heraus, dass sie keine gültige Versicherung hatten – was sofortige Fahrverbote zur Folge hatte.
Der schwerwiegendste Vorfall ereignete sich, als ein 20-jähriger Motorradfahrer auf der Bahnhofstraße in der Nähe einer Tankstelle durch riskantes Überholen auffiel. Als die Polizei ihn anhalten wollte, setzte er die Fahrt fort, woraufhin eine Verfolgungsjagd begann. Zu Beginn der Uferstraße verlor er die Kontrolle über sein Motorrad und kam zum Stehen.
Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Das Motorrad trug zudem ein gefälschtes Kennzeichen. Weitere Ermittlungen förderten zusätzliche Verstöße zutage, darunter fehlender Versicherungsschutz und der Verdacht der Beteiligung an einem illegalen Straßenrennen. Dem Fahrer drohen nun Konsequenzen für alle begangenen Delikte.
Die Aktion „Augen auf die Straße“ führte zu Bußgeldern, Fahrverboten und strafrechtlichen Ermittlungen. Die Polizei betont die Gefahren von abgelenktem und rücksichtslosem Fahren, insbesondere durch Rasen und Handybenutzung am Steuer. Im Rahmen der laufenden europaweiten Kampagne sind weitere Kontrollen geplant.






