Alois Schwartz soll Preußen Münster vor dem Abstieg retten – jetzt wird es eng
Mirjana SchachtAlois Schwartz soll Preußen Münster vor dem Abstieg retten – jetzt wird es eng
Preußen Münster stellt Alois Schwartz als neuen Cheftrainer vor
Der 55-Jährige übernimmt das Amt, während der Verein mit zwei Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz Tabellenletzter ist. Seine Aufgabe ist klar: In den verbleibenden sieben Saisonspielen muss er die Mannschaft vor dem Abstieg retten.
Schwartz folgt auf Alexander Ende, der den Verein vergangenen Montag verließ. Preußen Münster handelte schnell und einigte sich mit dem neuen Trainer auf einen Vertrag bis Saisonende. Seine offizielle Vorstellung findet am Mittwochvormittag im Rahmen einer Pressekonferenz statt.
Der neue Coach bringt umfangreiche Erfahrung mit: Er bestritt 222 Spiele als Trainer in der 2. Bundesliga, unter anderem bei Stationen wie dem 1. FC Nürnberg, dem Karlsruher SC, dem SV Sandhausen und Hansa Rostock. Zuletzt führte er den Drittligisten 1. FC Saarbrücken, verließ den Klub jedoch im gegenseitigen Einvernehmen, bevor er nach Münster wechselte.
Ole Kittner, sportlicher Geschäftsführer des Vereins mit Verantwortung für Strategie und Kommunikation, betonte Schwartz' Erfolgsbilanz. An seiner Seite werden die Co-Trainer Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel arbeiten. Der Fokus liegt zunächst auf dem Klassenerhalt – mit nur noch sieben Ligaspielen, um die zwei Punkte auf einen sicheren Platz aufzuholen.
Schwartz' Verpflichtung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Preußen Münster. Mit dem Abstieg am Horizont wird seine Erfahrung in der Liga in den kommenden Wochen auf die Probe gestellt. Nun liegt es an ihm, die nötigen Punkte zu holen, um die Klasse zu halten.






