„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Konzept und einheitlichem Titel unter Mediahuis
Heinz-Josef Zirme„Aachener Zeitung“ startet mit neuem Konzept und einheitlichem Titel unter Mediahuis
Die Aachener Zeitung steht unter ihrem neuen Eigentümer, der Mediahuis Aachen GmbH, vor umfassenden Veränderungen. Künftig wird die Zeitung in allen Verbreitungsgebieten unter einem einheitlichen Titel erscheinen, behält jedoch drei eigenständige Regionalausgaben bei. Zudem kündigte der Verlag eine Anpassung von Format und Struktur an, um die Effizienz zu steigern – ohne dabei Stellen abzubauen.
Die Mediahuis Aachen GmbH hatte die Zeitung im Januar 2024 vollständig übernommen. Das Unternehmen hatte bereits 2022 die Mehrheit der Anteile erworben und später die verbleibenden 30 Prozent von der Rheinische Post Mediengruppe übernommen. Unter der neuen Führung wird die Aachener Zeitung nun in allen Regionen unter einem einheitlichen Namen erscheinen.
Die Zeitung wird in drei lokale Ausgaben aufgeteilt, die jeweils unterschiedliche Gebiete bedienen: eine für die Städteregion Aachen, eine für den Kreis Düren und eine für den Kreis Heinsberg. Jede Ausgabe enthält einen eigenen Lokalteils sowie ausgewählte Artikel aus den Nachbarregionen. Auch das physische Format ändert sich: Die Zeitung wird künftig im halben Nordisch-Format (Tabloid) mit 48 Seiten erscheinen. Trotz dieser Umstellungen versichert Mediahuis, dass keine lokalen Redakteure ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Die eingesparten Mittel sollen stattdessen in die Aufrechterhaltung hoher journalistischer Standards reinvestiert werden.
Die Neustrukturierung soll den Betrieb der Aachener Zeitung schlanker gestalten. Leser erhalten weiterhin lokale Nachrichten, die auf ihre Region zugeschnitten sind, während der Verlag den Fokus auf qualitativ hochwertigen Journalismus legt. Die Änderungen treten in Kraft, während Mediahuis seine Position als alleiniger Eigentümer der Zeitung festigt.
