Aachener Förderprogramm 2026 unterstützt Ehrenamt für Geflüchtete und Zugewanderte
Heinz-Josef ZirmeAachener Förderprogramm 2026 unterstützt Ehrenamt für Geflüchtete und Zugewanderte
Das Kommunale Integrationszentrum Aachen hat die Bewerbungsphase für sein Förderprogramm 2026 eröffnet. Unter dem Titel „Ehrenamt im Kontext der Prävention“ unterstützt es Projekte, die Geflüchteten und neu Zugewanderten den Einstieg in die Gemeinschaft erleichtern. Organisationen können sich bis zum 31. März 2026 bewerben – pro Antragsteller stehen bis zu 2.500 Euro zur Verfügung.
Die Initiative richtet sich an Gruppen, die direkt mit geflüchteten oder neu angekommenen Menschen arbeiten. Antragsberechtigt sind unter anderem von Migrant:innen getragene Vereine, Sport- und Kulturclubs, Moscheevereine, Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände und eingetragene gemeinnützige Organisationen. Gefördert werden vor allem praxisnahe Vorhaben – etwa Begleitungen zu Behörden, die Einrichtung von Begegnungsstätten oder die Durchführung von Orientierungskursen.
Zudem fließen Mittel in die Schulung von Ehrenamtlichen, demokratiebildende Maßnahmen und weitere Integrationsprojekte. Carsten Strehler und Annika Wilden vom Integrationszentrum stehen für Fragen zur Förderfähigkeit oder Unterstützung beim Antragsverfahren zur Verfügung.
Ziel des Programms ist es, lokale Netzwerke zu stärken und den Zugang zu wichtigen Dienstleistungen zu verbessern. Durch die Förderung von Basisinitiativen soll Neuankömmlingen der Start erleichtert und zugleich der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt werden.
Bewerbungsschluss ist der 31. März 2026. Erfolgreiche Antragsteller erhalten Mittel, um ihre Arbeit mit Geflüchteten und Zugewanderten auszubauen. Weitere Informationen und Antragsformulare gibt es beim Kommunalen Integrationszentrum Aachen.






