15 May 2026, 10:13

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verlorener Lebensersparnisse

Alte Zehn-Dollar-Note der Union Bank, 1862, mit Abbildung einer Frau in einem Kleid mit Haaren im Dutt, ernster Gesichtsausdruck, auf schwarzem Hintergrund mit weißer, fetter "Union Bank"-Aufschrift.

98.000 Euro Streit: Frau verklagt Sparkasse wegen verlorener Lebensersparnisse

Eine Frau aus Heiligenhaus klagt gegen die Kreissparkasse Düsseldorf, um 98.000 Euro von ihrem Sparguthaben zurückzufordern. Streitpunkt ist ein langjähriges Konto, das ihrer Aussage nach 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann eröffnet wurde. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf.

Die Frau versuchte im Mai 2024 erstmals, das Sparkonto aufzulösen – doch die Bank lehnte ihren Antrag ab. Sie besteht darauf, dass ihr das Geld zusteht, und legte als Beweis Kontoauszüge vor, die sich über zwei Jahrzehnte erstrecken. Der letzte Auszug in ihrem Besitz stammt vom Februar 2024.

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Die Kreissparkasse Düsseldorf weist ihren Anspruch vollständig zurück. Die Bank behauptet, das Konto existiere nicht, und stufte die vorgelegten Unterlagen als Fälschungen ein. Ihr Anwalt, Volker Kukorus, vermutet hingegen einen Fehler seitens der Bank und fordert die sofortige Freigabe der 98.000 Euro.

Die Klägerin hofft auf ein Urteil zu ihren Gunsten. Wiederholt betonte sie, dass es sich um ihre Lebensersparnisse handle und sie lediglich das zurückerhalten wolle, was ihr rechtmäßig gehöre.

Nun liegt der Fall beim Landgericht Düsseldorf. Die Entscheidung wird zeigen, ob die Frau ihr Geld zurückerhält oder ob die Position der Bank Bestätigung findet. Zudem könnte das Urteil Klarheit darüber bringen, ob die umstrittenen Kontoauszüge echt sind.

Quelle