08 March 2026, 14:09

84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Enkeltrick-Betrug

Eine Goldmünze mit der Aufschrift "Central Intelligence Agency für Karriereerfolg" vor einem weißen Hintergrund.

Polizeifake: Senior verliert 300.000 Euro - 84-Jährige verliert 300.000 Euro durch perfiden Enkeltrick-Betrug

Eine 84-jährige Frau aus Hilden bei Düsseldorf hat ihr gesamtes Erspartes verloren, nachdem sie Opfer eines raffinierten Telefonbetrugs geworden war. Betrüger, die sich als Polizisten und andere Beamte ausgaben, brachten sie dazu, über mehrere Wochen hinweg rund 300.000 Euro zu übergeben. Der Fall flog erst auf, als sie in ihrer Bank einen Kredit aufnehmen wollte.

Der Betrug begann mit einem Anruf eines Mannes, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er überredete die Frau, ihr Geld abzuheben, und behauptete, es müsse "in Sicherheit gebracht" werden. Sie folgte seinen Anweisungen und übergab das Bargeld einem Kurier, den die Betrüger geschickt hatten.

In den folgenden Wochen meldeten sich weitere Anrufer bei ihr, die sich als Staatsanwälte, Richter und Bankmitarbeiter ausgaben und die Lügen weiter verstärkten. Jedes Mal kam die Frau den Forderungen nach – in dem Glauben, ihr Vermögen zu schützen.

Die Täuschung wurde aufgedeckt, als sie ihre Bank aufsuchte, um einen Kredit zu beantragen. Mitarbeiter wurden misstrauisch und alarmierten die Polizei. Die Behörden bestätigten später, dass echte Beamte niemals Geld oder Wertgegenstände zur "Aufbewahrung" anfordern würden.

Der Verlust von 300.000 Euro der Frau unterstreicht die wachsende Gefahr von Identitätsbetrug. Die Polizei betont erneut, dass sie niemals anrufen würde, um persönliche Finanzdaten abzufragen oder Bargeld, Schmuck oder Gold abzuholen. Die Ermittlungen in dem Fall laufen noch.

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