04 February 2026, 08:18

53-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug via WhatsApp-Link

Eine Gruppe von Polizisten in Gesichtsmasken, die eine Straße vor einem gläsernen Gebäude entlanggehen, mit einem Geschäft auf der rechten Seite, das Plakate auf seinen Glaswänden hat.

53-Jähriger verliert fünfstelligen Betrag durch Krypto-Betrug via WhatsApp-Link

Ein 53-jähriger Mann aus Lüdenscheid verlor eine fünfstellige Summe durch einen Kryptowährungsbetrug, nachdem er auf einen betrügerischen WhatsApp-Link geklickt hatte. Bei dem Vorfall kam es zu unbefugten Abbuchungen von seiner Kreditkarte, wodurch das Opfer erhebliche finanzielle Schäden erlitt. Unterdessen wurde in einem separaten Fall ein 39-Jähriger festgenommen, nachdem er Sicherheitskräfte in der Nähe des Rathauses mit einem Teppichmesser bedroht hatte.

Das Opfer hatte über WhatsApp eine Nachricht mit einem vermeintlich lukrativen Krypto-Investments erhalten. Der Link führte ihn zu einer gefälschten App, über die die Betrüger an seine persönlichen Daten gelangten. Sobald sie Zugriff auf seine Konten hatten, hoben sie ohne seine Zustimmung Geld ab.

Genauere bundesweite Zahlen zu Krypto-Betrugsfällen, die zwischen Februar 2025 und Februar 2026 bei der deutschen Polizei gemeldet wurden, liegen nicht vor. Berichten zufolge gab es jedoch im Jahr 2025 einen deutlichen Anstieg solcher Betrugsmaschen. Regionale Daten – wie etwa 1.323 Trickbetrugsfälle in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2024 – deuten darauf hin, dass das Problem flächendeckend auftritt.

In einem nicht damit zusammenhängenden Vorfall wurde ein 39-jähriger Mann in der Nähe des Lüdenscheider Rathauses festgenommen, nachdem er Sicherheitskräfte bedroht hatte. Er soll ein Teppichmesser gezückt und Werbebanner beschädigt haben. Die Behörden ermitteln nun wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung gegen ihn.

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Der betroffene Lüdenscheider bleibt ein Opfer eines wachsenden Trends im Bereich Krypto-Betrug. Die Polizei warnt weiterhin vor verdächtigen Investment-Links, die über Messengerdienste verbreitet werden. Der Festgenommene muss sich unterdessen für sein gewalttätiges Verhalten am Rathaus rechtlich verantworten.