19 February 2026, 20:21

41-Jährige steht wegen brutalen Sparkassenraubs vor Gericht

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die drinnen stehen, einer hält eine Waffe in der Hand, mit Text oben und unten, der "The Great Train Robbery - Trouching a Terrible Tough" lautet.

41-Jährige steht wegen brutalen Sparkassenraubs vor Gericht

Eine 41-jährige Frau muss sich wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einem brutalen Geldautomatenraub bei der Sparkasse Solingen vor Gericht verantworten. Der Überfall ereignete sich im Januar 2019, bei dem über 500.000 Euro mit vorgehaltener Waffe erbeutet wurden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, als Komplizin eine Bankangestellte während der Tat bewacht zu haben.

Der Raub spielte sich ab, als ein Sicherheitsteam die Geldautomaten der Bank nachfüllte. Mehrere bewaffnete Täter drangen gewaltsam ein, überwältigten eine weibliche Geldtransporterin und fesselten sie. Während einige Angreifer die Geldkassetten aufbrachen, soll die Angeklagte die Geisel bewacht haben.

Nach der Tat floh die Frau ins Ausland. Erst 2024 wurde sie bei ihrer Rückkehr nach Deutschland festgenommen. Die Polizei beschlagnahmte später mehr als 340.000 Euro des gestohlenen Geldes in ihrer Wohnung.

Ihr Ehemann war bereits wegen seiner Beteiligung an demselben Raub verurteilt worden. Bei einer Verurteilung droht der Angeklagten nun eine lange Haftstrafe.

Im Mittelpunkt des Prozesses steht die mutmaßliche Rolle der Frau, die Geisel zu sichern, während die anderen Täter das Geld stahlen. Die Ermittler konnten bereits einen Großteil der Beute sichern. Das Urteil wird entscheiden, ob sie für ihre Beteiligung an dem Coup hinter Gitter muss.

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