100 Menschen fordern bei Kerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf Frieden statt Waffen
Gotthold Ullmann100 Menschen fordern bei Kerzenlicht-Mahnwache in Düsseldorf Frieden statt Waffen
Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden zieht rund 100 Menschen in Düsseldorf an
Am Montagabend versammelten sich etwa 100 Menschen in Düsseldorf zu einer Kerzenlicht-Mahnwache für den Frieden. Die Kundgebung, die in der Nähe des Landtags stattfand, wurde vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der örtlichen evangelischen Kirche organisiert. Die Teilnehmer standen schweigend beisammen, jeder mit einer Kerze in der Hand, um gegen die Kriege weltweit zu protestieren.
Die Veranstaltung war bereits vor der jüngsten Veröffentlichung der US-Friedensvorschläge geplant worden. Die Organisatoren betonten, dass es das Ziel der Mahnwache sei, die Forderung nach Frieden angesichts anhaltender Konflikte – insbesondere in der Ukraine – sichtbar zu halten. Heinrich Fucks, Superintendent des Kirchenkreises Düsseldorf der Evangelischen Kirche, sprach bei der Demonstration und unterstrich die Notwendigkeit, den Frieden zu bewahren.
Die Anwesenden hörten zu, als die Organisatoren klarstellten, dass wahrer Frieden nicht durch die Anhäufung weiterer Waffen erreicht werden könne. Der schweigende Protest verstärkte die Botschaft der Ablehnung aller Kriege und forderte stattdessen einen Fokus auf Dialog statt Konfrontation.
Die Mahnwache endete mit einer erneuten Bekräftigung des Engagements der Teilnehmer für den Frieden. Obwohl die Demonstration klein war, lenkte sie die Aufmerksamkeit auf lokale Bemühungen, die weltweiten Konflikte nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die Organisatoren ließen keinen Zweifel daran, dass weitere Schritte nötig sein werden, um die Forderungen nach Frieden in die Tat umzusetzen.
