1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karneval vor dem Bundesliga-Spiel in Stuttgart
Gotthold UllmannTraining statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln zieht Konsequenzen: Kein Karneval vor dem Bundesliga-Spiel in Stuttgart
1. FC Köln verschärft vor Bundesliga-Spiel die Disziplin
Vor dem anstehenden Bundesliga-Spiel zieht der 1. FC Köln die Zügel an: Der Verein hat seinen Trainingsplan umgestellt, um die Kölner Karnevalsfeiern zu meiden – eine Reaktion auf einen Vorfall im vergangenen Jahr, als drei Spieler gegen Teamregeln verstoßen hatten, indem sie an den Festlichkeiten teilnahmen.
Trotz dieser Maßnahmen wird der Klub dennoch mit einem eigenen Wagen am traditionellen Rosenmontagszug der Stadt teilnehmen.
2023 hatten Linton Maina, Leart Paqarada und Luca Waldschmidt unautorisiert eine Karnevalsparty am Weiberfastnacht besucht. Ihr Verhalten verstieß gegen interne Vereinsvorschriften, woraufhin Geldstrafen verhängt wurden; zudem sollen vier Spieler erkrankt gewesen sein. Das Trio entschuldigte sich später beim Team und akzeptierte die finanziellen Sanktionen.
In diesem Jahr wird die Mannschaft auf lokale Bundesliga-Spiele verzichten. Stattdessen findet am Donnerstagnachmittag eine geschlossene Trainingseinheit statt, bevor die Reise am Freitag nach Frankfurt geht. Das Training unter Trainer Lukas Kwasniok beginnt bereits am Mittwoch um 14:30 Uhr; das Auswärtsspiel gegen den VfB Stuttgart ist für Samstag um 18:30 Uhr MEZ angesetzt.
Dennoch bleibt der Verein seinen Karnevalstraditionen treu: Am Dienstagabend richtet der 1. FC Köln wie jedes Jahr seine eigene Karnevalsveranstaltung aus, und der Vereinswagen wird wie geplant am Kölner Rosenmontagszug teilnehmen.
Mit dem früheren Abreisezeitpunkt und dem angepassten Zeitplan soll verhindert werden, dass sich der Regelbruch vom Vorjahr wiederholt. Nun liegt der Fokus auf der Vorbereitung für das Bundesliga-Spiel in Stuttgart – ohne dabei die Präsenz bei den Kölner Karnevalsfeierlichkeiten ganz aufzugeben.
